Tumortherapiezentrum

Noch vor einigen Jahren haben sowohl Tier­be­sitzer als auch Tier­ärzte Tumor­er­krankungen bei Tieren als zwangsläufig lebensbeendendes Schicksal beurteilt.

Diese Einstellung hat sich in den letzten Jahren nach und nach geändert. Heute sind wir in der Lage, Tumorerkrankungen sehr viel früher und genauer diagnostizieren und durch ent­sprechende Therapiemaßnahmen auch er­folg­reich behandeln zu können.

Im Tumortherapiezentrum des Tiergesundheitszentrums Grußendorf werden alle wichtigen Kompetenzen für die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen bei Kleintieren gebündelt. Das Tumortherapiezentrum betreibt einen hochmodernen Linearbeschleuniger (auch Linac von engl. Linear Accelerator) für die Strahlentherapie bei Hunden und Katzen.

Unter dem Dach des Tumortherapiezentrums (Onkologie) arbeiten Tierärzte verschiedener Fachrichtungen zusammen und entwickeln gemeinsam ein speziell auf den jeweiligen Patienten abgestimmtes Therapiekonzept.

Chemotherapie Kleintiere
Tumortherapiezentrum

Zur kompletten Di­ag­nostik eines Tu­mor­patienten wird oft Fachwissen aus verschiedenen Dis­ziplinen der Medizin benötigt. So ar­bei­ten auch hier Chirurgen, In­ter­nisten und Patholo­gen eng zusam­men, um ein möglichst ganz­heit­liches Bild vom Ausmaß der Er­kran­kung zu be­kom­men. Im Tiergesundheitszentrum Grußendorf haben wir genau die Möglichkeiten, da alles unter einem Dach vereint ist. Spezialisierte Tierärzte in den einzelnen Fachbereichen arbeiten eng zusammen, sodass hier eine ganzheitliche Therapie erfolgen kann. Im Tumorzentrum des Tiergesundheitzentrums Grußendorf ist ihr Tier in den besten Händen.

Ablauf einer Strahlentherapie im Tiergesundheitszentrum Grußendorf

Nach Abschluss der notwendigen diagnostischen Untersuchungen im Tiergesundheitszentrum Grußendorf wird ein Behandlungsplan erstellt und mit dem Tierbesitzer besprochen.

Mittels modernster Computertechniken und leistungsfähiger Berechnungssoftware werden Lage und Dosierung der einzusetzenden Strahlen berechnet. Kann ein Tumor durch Bestrahlung vollständig zerstört werden, spricht man von kurativer Therapie.

Die gewünschte Gesamtenergiedosis wird fraktioniert , d.h. in 15-20 täglichen kleinen Portionen verabreicht, um möglichen Spätschäden vorzubeugen. Im Gegensatz dazu können mit einer palliativen Therapie Linderung von Symptomen wie Schmerz oder z.B. Blutungen aus einem Tumor erreicht werden. In 2-6 Sitzungen werden dabei jeweils etwas höhere Strahlendosen verabreicht.

Wichtig ist bei der Bestrahlung, die selbst nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, die perfekte Lagerung des Tieres im Behandlungsstrahl. Um die optimale Lagerung zu gewährleisten, ist für die Dauer der Behandlung eine kurze Anästhesie erforderlich.

Bestrahlt wird nach Maßgabe des Therapieplans beispielsweise in täglichen Intervallen oder einmal wöchentlich. Aufgrund der für die Bestrahlung notwendigen Anästhesie darf der Patient am morgen der vereinbarten Sitzung keine Nahrung mehr aufnehmen. Ambulante Patienten kommen jeweils am Morgen der vereinbarten Termine und können nachmittags wieder abgeholt werden.

Sollte es aus zeitlichen oder logistischen Gründen nicht möglich sein, das Tier täglich in die Klinik zu bringen, kann es für die Dauer der Behandlung gerne stationär aufgenommen werden. Bestrahlungen erfolgen in mehreren aufeinander fol­genden Be­handlungen. Je nach Tumor­art kön­nen wöchentliche oder auch tägliche Bestrahlungen verordnet werden.

Grundsätzlich werden Tumortherapien mit dem Patientenbesitzer ein­geh­end ab­ge­stimmt. Besonders während der Therapiezeit ist ein enger Kontakt zum Tierbesitzer und zum Haustierarzt, der stets über den aktuellen Stand informiert wird unerlässlich.

Behandlungsspektrum der Strahlentherapie

Die Einsatzmöglichkeiten der Strahlentherapie sind vielfältig. Alle Tumoren, die strahlenempfindlich sind, kommen für Bestrahlung in Betracht, so z. B. Tumore die chirurgisch nicht entfernt werden können, ohne dass es zu funktionellen Einschränkungen oder kosmetischen Veränderungen kommt, sowie Tumorreste nach erfolgter Operation.

  • Nasentumore
  • Gehirntumore
  • Maulhöhlentumore (malignes Melanom, Plattenepithelkarzinom, Fibrosarkom, akanthomatöse Epuliden)
  • Mastzelltumoren der Haut des Hundes
  • Weichteilsarkome
  • Kutane Hämangiosarkome
  • Fibrosarkome der Haut
  • Analbeutelkarzinom
  • Schilddrüsenkarzinom
  • Primäre und metastatische Knochentumoren (palliativ)
  • Osteoarthrosebehandlung (palliativ)
Tumorzentrum Kleintiere
Strahlentherapie Haustier

Die intensitätsregulierte Strahlentherapie (intensity-modulated radiation therapy (IMRT)) ist eine Krebsbehandlungsmethode auf dem neuesten Stand der Technik. Diese Bestrahlungsmethode sendet hoch dosierte Strahlung direkt und sehr zielgerichtet in die Krebszellen.

Mittels IMRT kann die Strahlungsintensität derart gestaltet werden, dass sich hieraus eine Strahlung ergibt, die sich eng an die Form des Tumors anpasst. IMRT befähigt den behandelnden Arzt zur Konzentration starker Röntgenstrahlen auf den Tumor des Tieres während die Bestrahlung bzw. Beschädigung von gesundem Gewebe minimiert wird.

Funktionsweise

IMRT visiert den Tumor mit unterschiedlich starken Strahlen aus vielen verschiedenen Winkeln an. In dem Gebiet, in dem sich die Röntgenstrahlen überschneiden bildet sich eine feine Wolke aus Röntgenstrahlen, die den Tumor „einwickelt“ und dessen Form annimmt.

Der IMRT Prozess startet mit diagnostischen Aufnahmen wie z.B. der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztherapie (MRT). Hierbei werden Bilder vom Tumor und von der umgebenden Anatomie des Patienten angefertigt. Diese Bilder werden von einer speziellen Software in ein patientenspezifisches dreidimensionales Modell umgewandelt, welches die innere Anatomie des Patienten wiedergibt.

Ein leistungsfähiger Computer errechnet einen individuellen Behandlungsplan, der auf der Größe des Tumors, auf dessen Form und der Position im Körper basiert. Hierbei wird ebenfalls die vom Tierarzt verordnete Strahlendosis berücksichtig.

Bestrahlung beim Hund
Chemotherapie Kleintiere

Zusätzlich kommt ein sogenannter multileaf collimator (MLC) zum Ein­satz. Dieser MLC besteht aus vielen röntgendichten Lamellen, die un­tereinander angebracht sind. Durch das unterschiedlich lange oder kurze Ausfahren dieser Lamellen zwischen Röntgenstrahl und Patient kann der Strahl so geformt werden, wie es der genauen Anatomie des jeweiligen Tumors ent­spricht. Dabei wird das umliegende gesunde Ge­we­be best­möglich geschützt.

Oftmals kann ein chirurgischer Eingriff alleine einen bösartigen Tumor nur für kurze Zeit aufhalten. Daneben gibt es Tumoren wie z.B. solche des Lymphsystems, die operativ gar nicht zu behandeln sind.

An dieser Stelle werden häufig, alleine oder in Kombination mit einem chirurgischen Eingriff Medikamente eingesetzt, die das Tumorwachstum für eine gewisse Zeit stoppen sollen.

Der Einsatz solcher Medikamente beim Tier ist nicht mit der Anwendung beim Menschen zu vergleichen. Im Gegensatz zur Humanmedizin, bei der nach Möglichkeit ein heilender (kurativer) Ansatz verlangt wird, begnügen wir uns meistens mit einem lindernden (palliativen) Ansatz. Hierbei werden einerseits kürzere Überlebenszeiten in Kauf genommen, andererseits ist die Chemotherapie bei unseren „tierischen Patienten“ nur selten mit schweren Nebenwirkungen wie z.B. Übelkeit, Durchfall oder der Zerstörung des Knochenmarks verbunden.

Mit der Chemotherapie soll das Tier trotz Tumorerkrankung solange wie möglich unbeschwert leben. Anders als in der Humanmedizin sind Tierärzte verpflichtet, tierisches Leiden endgültig zu beenden, wenn Therapiemaßnahmen nicht mehr den erwünschten Erfolg bringen und die Anwendung von Medikamenten eine Verlängerung von Leiden und nicht von Leben bedeuten würde.

Jede Tumorart weist ein eigenes biologisches Verhalten auf. Es gibt Tumoren, die sich durch einen chirurgischen Eingriff entfernen und damit heilen lassen. Andererseits gibt es Tumore, die über Blut- und Lymph­bahnen ab­ge­schwemmt wer­den und so in anderen Or­ga­nen Toch­ter­ge­schwülste (Metastasen) bilden kön­nen.

Tierärztliche Klinik

Der Anspruch an unsere tierärztliche Klinik ist hoch. Denn neben der normalen Sprechstunde und gängigen Operationen arbeiten wir auch als Überweisungsklinik.

Wobei uns besonders schwere und außergewöhnliche Fälle von Tierarztpraxen nicht nur aus der Umgebung, sondern auch aus vielen Hundert Kilometern Entfernung anvertraut werden.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, verfügt unsere Klinik nicht nur über modernste Techniken für Diagnose und Therapie, sondern auch über ein hochqualifiziertes Team. Sowohl unsere Tierärzte als auch unsere Tierarzthelferinnen bilden sich laufend fort und spezialisieren sich in ihren Fachgebieten. Nur so ist es uns möglich, auch dann mit Erfolg aktiv zu sein, wenn uns die Tiermedizin vor besondere Herausforderungen stellt.

Innere Medizin

Ganz gleich, ob Ihr Tier an einer Hauterkrankung leidet oder innere Organe wie Herz, Leber, Nieren, Magen oder Darm betroffen sind, unsere Aufgabe ist es, den genauen Ursprung des Leidens herauszufinden und Ihrem Tier bestmöglich zu helfen.

Unsere Tierärzte und Tierarzthelferinnen widmen sich daher jedem einzelnen Gebiet der inneren Medizin mit höchstem fachlichen Interesse, gestützt von modernsten diagnostischen und therapeutischen Techniken. So bemühen wir uns, dass Ihr Tier mit seinen individuellen Problemen bei uns immer in den besten Händen ist – von A wie Abszess bis Z wie Zirrhose.

Erkrankungen der Haut können sehr unterschiedliche Ursachen haben. So können bei einem Tier mit Hautproblemen neben Parasiten wie Flöhen oder Milben, zum Beispiel auch Infektionen, Ernährungsfehler, hormonelle Störungen, Stoffwechselerkrankungen, Allergien oder auch Tumorerkrankungen vorliegen.

Um Hauterkrankungen individuell zu differenzieren und herauszufinden, wo genau die Ursache zu suchen ist, stehen unserer Klinik moderne diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung: Allergiediagnostik, Probenentnahme, Untersuchungen von Hautgeschabseln und Hautbiopsien.

Haben diese Verfahren die Ursache der Hauterkrankung aufgedeckt, erarbeiten unsere Tierärzte eine Therapie, die das Leiden des Tieres langfristig unterbindet.

Der Körper Ihres Tieres ist ein ausgeklügeltes System. Das komplizierte Wunderwerk seiner Organe und deren Funktionen wird maßgeblich über die Hormone zahlreicher Drüsen gesteuert, wie zum Beispiel Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebenniere, Keimdrüsen oder Hirnanhangsdrüse.

Ist die Funktion eine dieser Drüsen gestört, so kommt es zu Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Diabetes insipidus, Addison, Cushing, Hyper- und die Hypothyreose, also Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse.

In unserer Klinik haben wir langjährige Erfahrung mit der Diagnose und Therapie solcher endokrinologischer Erkrankungen. So können wir zum Beispiel durch Stimulationstests und Verlaufskontrollen die Funktionsstörungen der Körperdrüsen sehr genau eingrenzen und eine individuelle Behandlung vornehmen.

Die frühzeitige Erkennung und richtige Behandlung einer Herzerkrankung kann die Lebensqualität Ihres Tieres schützen und sein Leben deutlich verlängern. Suchen Sie daher bitte umgehend eine Tierarztpraxis auf, wenn erste Hinweise für eine Herzerkrankung bei Ihrem Tier auftreten, wie zum Beispiel:

  • allgemeine Schwäche, schnelle Ermüdung
  • Kurzatmigkeit
  • Husten bei Freude und nach Anstrengung
  • nächtliche Unruhe bzw. allgemeine Ruhelosigkeit
  • Appetitmangel und Gewichtsverlust
  • mangelnde Lebensfreude

Vorbeugend bieten wir Ihnen an, Ihr Tier in unserer Klinik regelmäßig in einer Vorsorgeuntersuchungen auf „Herz und Nieren“ zu untersuchen. Hierbei stehen uns für die exakte Diagnose am Herzen moderne Techniken zur Verfügung, wie zum Beispiel Ultraschall, Röntgen oder EKG. Erst die Kombination der Ergebnisse all dieser Untersuchungsmethoden lässt eine exakte Diagnose zu und gewährleistet damit die richtige Therapie. Bestätigt sich die Vermutung einer Herzerkrankung, so kann Ihr Tier frühzeitig gezielt behandelt werden, seine Lebensqualität deutlich verbessert und sein Leben gegebenenfalls verlängert werden.

Informationen zur Diagnose spezieller Herzerkrankungen finden Sie auch im Kapitel Züchterbetreuung und Erbkrankheiten.

Übrigens: Dr. Esther Grußendorf ist Mitglied im Collequim Cardiologium e.V., einer deutschen Spezialistenvereinigung, die sich im Rahmen von Zucht­tauglichkeits­untersuchungen insbesondere mit den angeborenen Herzerkrankungen befaßt.

Bei manchen Erkrankungen ist es entscheidend, zu wissen, ob und wie die einzelnen Zellen des erkrankten Gewebes verändert sind, zum Beispiel bei Knoten unter der Haut. Hier möchte man wissen, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt oder eine gutartige Geschwulst.

Der sicherste Weg, dies herauszufinden ist, sich die einzelnen Zellen des Gewebes unter dem Mikroskop genau anzusehen. Zu diesem Zweck müssen unsere Tierärzte den Knoten nicht unbedingt in einer Operation entfernen oder unter Narkose eine Gewebeprobe entnehmen. Stattdessen können sie über eine spezielle Feinnadelaspiration Zellen aus dem Knoten gewinnen, die dann im Labor untersucht werden können. Dies erspart Ihrem Tier viel Aufregung und körperliche Belastung.

Im Rahmen der exakten Diagnose, die unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung Ihres Tieres ist, entnehmen und untersuchen wir auch Abstriche und Gewebeproben von zum Beispiel Auge, Ohr, Haut, Scheide, Lymphknoten, Knochenmark oder Blut. Im Labor gehen wir dann der Ursache der Erkrankung im Kern auf den Grund.

Geht es um die Diagnose und Behandlung von Magen, Darm, Leber oder Pankreas, bietet Ihnen unsere Klinik modernste Techniken wie zum Beispiel Endoskopie von Magen, Dünn-, Dick- und Enddarm, Entnahme von Gewebeproben, Röntgen mit Kontrastmittel, Ultraschall und Computertomografie. Dank dieser Methoden können unsere Tierärzte vielfach auch dort helfen, wo es kompliziert wird oder die Probleme trotz Behandlung nicht bessern wollen.

Übrigens: Gehören Sie zu den Tierhaltern, die Ihr Tier nicht einfach routinemäßig entwurmen möchten? Dann sind Sie bei uns ebenfalls an der richtigen Adresse. Auf Wunsch untersuchen wir regelmäßig Kotproben Ihres Tieres auf einen möglichen Wurmbefall, so dass nur gegen Parasiten behandelt werden muss, wenn dies auch wirklich notwendig ist!

Um Erkrankungen von Nieren, Harnblase, harnführenden Wegen und Geschlechtsorganen erfolgreich behandeln zu können, setzen unsere Tierärzte auf umfangreiche Untersuchungsmethoden, wie zum Beispiel endoskopische Untersuchung, Katheterisierung und Punktion der Harnblase, Ultraschall, kontrastmittelunterstütztes Röntgen oder detaillierte Laboruntersuchungen des Harns.

Und auch in der Behandlung urologischer Probleme bietet Ihnen unsere Klinik modernsten Standard. So behandeln wir zum Beispiel die Inkontinenz, sprich das Harnträufeln, beim Hund mit einer speziellen, endoskopischen Technik. Denn mit dem Endoskop ist es möglich, Kollagen in die Harnröhre eines Tieres einzubringen, so dass der Patient nicht mehr unkontrolliert Wasser lassen kann. Dies erspart betroffenen Tieren eine lebenslange Medikamenteneingabe.

Ihr Tier soll Junge bekommen? Oder aber es soll dies gerade nicht tun? Sie möchten Ihr Tier kastrieren lassen oder aber nur vorübergehend vor einer Trächtigkeit schützen? Wie auch immer, unsere Tierärzte helfen Ihnen gern weiter und besprechen mit Ihnen, welche Lösung für Ihr Tier passend ist. Zu unseren Leistungen im Rahmen der tierärztlichen Gynäkologie gehören unter anderem:

  • Kastration/Sterilisation
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Deckzeitbestimmung
  • Künstliche Besamung
  • Trächtigkeitsdiagnose mit Ultraschall
  • Kaiserschnitt
  • Läufigkeitsunterdrückung

Chirurgie

Unseren Patienten mit modernsten Methoden der Chirurgie zu helfen, ist eine unserer größten Herausforderungen. Ganz gleich ob Weichteil-, Knochen-, Augen- oder Neurochirurgie, unser chirurgisches Team ist immer auf dem neuesten Stand, verfügen über internationale Zertifikate und geben auf Kongressen Seminare für andere Tierärzte.

So beherrschen unsere Tierärzte alt bewährte wie neu entwickelte Operationsmethoden, wägen diese von Fall zu Fall individuell ab und wählen gemeinsam mit Ihnen stets die Methode aus, die für Ihr Tier die beste ist

Zu den Weichteiloperationen zählen chirurgische Eingriffe wie Kastrationen, Tumoroperationen, Entfernung von Fremdkörpern aus Magen- und Darm (wo es endoskopisch nicht möglich ist), Harnsteinen aus der Harnblase oder Hauttransplantationen.

Aber: Kastration ist nicht gleich Kastration, Tumoroperation nicht gleich Tumoroperation. Ganz gleich, an welchem Organ Ihr Tier auch operiert werden muss, meist stehen mehrere Verfahren zur Verfügung. So können Kastrationen zum Beispiel durch einen größeren Bauschnitt durchgeführt werden oder aber endoskopisch durch eine minimale Öffnung in der Bauchdecke. Bei Tumoren im Gesäuge ist es dagegen möglich je eine Gesäugeleiste in zwei Operationen oder aber beide Gesäugeleisten in einer Operation zu entfernen. Unsere Tierärzte zeigen Ihnen auf, welche Alternativen zur Verfügung stehen und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welche Operationsmethode für Ihr Tier geeignet ist.

Informationen zu diesem Bereich stellen wir derzeit für Sie zusammen.

Sollten Sie im Vorfeld Fragen zu diesem Thema haben, so wenden Sie sich bitte gern direkt an uns.

Manche Gelenkserkrankungen und Knochenbrüche, die früher noch den sicheren Tod eines Tieres bedeutet hätten, können heute dank moderner Techniken sehr häufig behandelt und geheilt werden.

So können wir heute nicht nur bei Hunden und Katzen, sondern auch bei Vögeln, Kaninchen und anderen kleinen Haustieren, komplizierte Knochenbrüche chirurgisch versorgen. Dabei werden die Knochensplitter mit Platten, Schrauben und speziellen Vorrichtungen so stabilisiert und fixiert, dass sie sicher wieder zusammenwachsen können.

Und auch bei Operationen an Knochen und Gelenken Ihres Tieres garantiert Ihnen unsere Klinik eine chirurgische Versorgung Ihres Tieres auf höchstem Niveau, zum Beispiel bei:

  • Kreuzbandriss (Verfahren nach TPLO oder nach Flo)
  • Hüftgelenksdysplasie (Hüftersatz, Umstellungsosteotomie, Goldakupunktur)
  • fragmetiertem Processus Coronoideus (arthroskopisch, entwickelt und etabliert von Dr. Carsten Grußendorf)
  • fragmentiertem Processus Anconaeus (arthroskopisch)
  • OCD – Osteochondrosis dissecans (arthroskopisch)
  • Patellaluxation

Viele knochenchirurgische Eingriffe behandelt unsere Klinik minimal-invasiv, dass heißt die Operation wird arthroskopisch über einen winzigen Haut- und Muskelschnitt mit dem Endoskop vorgenommen, so dass der Patient im Rahmen der Operation so wenig wie möglich belastet wird.

Operationen am Auge des Tieres gehören zu den ausgewiesenen Spezialgebieten unserer Klinik. So bietet unsere Klinik in diesem Bereich neben speziell ausgebildeten Tierärzten auch moderne Techniken für Diagnostik und Chirurgie am und im Auge, zum Beispiel bei:

  • Grauem Star (Katarakt mit Phacochirurgie)
  • Grünem Star (Glaukom mit Laser- oder Kryochirurgie)
  • Linsenluxation
  • falsch wachsenden Wimpern
  • Makroblepharon (zu große Lidspalte, Operationsmethode entwickelt von Dr. Heinrich Grußendorf)
  • Entropium (Einwärtsdrehung des Augenlides)
  • Ektropium (Auswärtsdrehung des Augenlides)
  • Hornhauterkrankungen
  • vorgefallenem Augapfel
  • Lidrandtumoren (kleine Tumoren überwiegend mit dem CO2-Laser)

Übrigens: Für die chirurgischen Eingriffe an den winzigen und feinen Strukturen des Auges stehen uns spezielle Verfahren wie Laser- und Kyrochirurgie zur Verfügung. So lassen sich Krankheiten, Missbildungen und Verletzungen am Auge behandeln, bei denen herkömmliche Operationsverfahren an ihre Grenzen stoßen.

Operationen an der Wirbelsäule sind beim Tier immer häufiger notwendig, um die Lebensqualität des Tieres oder sogar dessen Leben zu retten, so zum Beispiel bei Bandscheibenvorfällen („Dackellähme“) oder dem Cauda-Equina-Syndrom.

Eine erfolgreiche Operation, die das Leiden tatsächlich beheben kann, so dass der Patient dauerhaft schmerzfrei und beweglich ist, verlangt hohe chirurgische Fertigkeiten und eine exakte Diagnostik im Vorfeld des Eingriffs.

Zu diesem Zweck nutzen unsere Chirurgen die komplette Bandbreite der neurologischen Diagnostik beim Tier, wie zum Beispiel:

  • Computertomografie
  • Röntgen
  • Entnahme von Hirnflüssigkeit
  • Myelografie (Untersuchung des Rückenmarks mit Kontrastmittel)
  • Entnahme und Untersuchung von Nerven- und Muskelgewebe

Augenheilkunde

Augenheilkunde Die Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen verlangt ein hohes Maß an tierärztlichem Können und spezielle Techniken. Schließlich sind die Strukturen eines Auges sehr vielschichtig und kompliziert. Daher nutzen unsere Tierärzte spezielle Verfahren zur Untersuchung des Auges, zum Beispiel:

  • Tonometrie zur Messung des Augeninnendrucks
  • Spaltlampen zur Untersuchung des vorderen Augenabschnittes
  • Indirekte Verfahren zur Untersuchung des hinteren Augenabschnittes
  • ERG zur Ableitung der Netzhautfunktion
  • Ultraschall zur Kontrolle der weichen Augenstrukturen

Als spezielle Leistung im Rahmen der Augenheilkunde bietet unsere Klinik die Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen an. Die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen werden weltweit offiziell anerkannt.

Übrigens: Unsere Tierärztin Uta Schmidt ist Mitglied des Dortmunder Ophthalmologenkreis, einer deutschen Spezialistenvereinigung für Augenheilkunde.

Zahnheilkunde

Auch Tiere können unter Zahnschmerzen leiden. Dann zum Beispiel, wenn durch bakteriellen Zahnbelag das Zahnfleisch entzündet ist, eine Zahnfehlstellung vorliegt oder Zähne abgebrochen sind. In diesen Fällen ist es wichtig, sowohl die bestehenden Probleme professionell zu beheben als auch weiteren Problemen dauerhaft vorzubeugen.

In unserer Klinik bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der Zahnheilkunde bei Hund, Katze und kleinen Heimtieren – von der Zahnsteinentfernung über die Paradontosebehandlung bis hin zur Korrektur von Zahnfehlstellungen und Füllungen kaputter Zähne. So verwenden wir zum Beispiel individuell angefertigte Zahnspangen in Zusammenarbeit human Dentallabors.

Um feinste Veränderungen an Zähnen darstellen zu können, steht uns ein spezielles digitales Zahnröntgengerät zur Verfügung.

Ihr Tier erfreut sich gesunder Zähne? Dann nutzen Sie unser Vorsorgeprogramm und schützen Sie es dauerhaft vor Zahnerkrankungen und deren Folgen. Lassen Sie die Zähne Ihres Tieres einmal im Jahr durch einen Tierarzt prüfen und gegebenenfalls reinigen. So verhindern Sie, dass bakterieller Zahnbelag zu schmerzhafter Zahnfleischentzündung, Zahnverlust und schlechtem Atem führt.

Also: Nicht vergessen: 1 x jährlich Zähne checken!

Übrigens: Unser Tierarzt Dr. Carsten Grußendorf und Dr. Claudia Funke sind Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde, DGT-DVG (Fachgruppe der DVG).

Neurologie

Schwindel, Probleme beim Sehen, Schwerhörig, Lähmungen und Koordinationsprobleme? All dies kann neuronale, also „nervenbedingte“ Ursachen haben. Leidet ein Tier unter einer neuronalen Erkrankung, so ist es wichtig, festzustellen, wo genau der Ursprung der Störung liegt. Nur dann kann dem Patienten gezielt geholfen werden.

Zu diesem Zweck ermöglicht unsere Klinik die komplette Bandbreite der neurologischen Diagnostik beim Tier, unter anderem durch:

  • kompletten klinischen neurologischen Untersuchungsgang
  • Computertomografie
  • Röntgen Myelografie (Untersuchung des Rückenmarks mit Kontrastmittel)
  • Elektrodiagnostik (AEP = Hörtest, ERG = Netzhautableitung, EMG = Muskelableitung)
  • Entnahme und Untersuchung von Gehirnflüssigkeit (Liquor)
  • Entnahme und Untersuchung von Nerven- und Muskelgewebe

Geriatrie

Altersvorsorge ist Fürsorge. Denn mit zunehmendem Alter Ihres Tieres nimmt seine Anfälligkeit für Krankheiten stetig zu. Je früher diese entdeckt werden, desto besser. Denn vielfach können typische Alterserkrankungen wie z.B. Herz-, Nieren- oder Leberschäden in ihrem Fortschreiten aufgehalten werden, wenn sie frühzeitig behandelt werden. Die Lebensqualität Ihres Tieres wird gefördert, sein Leben verlängert.

Daher bieten wir Ihnen für Ihr Tier einen Altersvorsorgecheck an. Dabei werden im Sinne der Früherkennung alle wichtigen Organe auf beginnende Erkrankungen untersucht. Gleichzeitig wird eine Blutprobe im Labor überprüft, so dass Organschwächen bereits erkannt werden können, bevor man sie dem Tier von außen überhaupt anmerkt.

Der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Altersvorsorge orientiert sich an unten stehenden Altersangaben. Letztlich aber richtet er sich nach den individuellen Vorraussetzungen Ihres Tieres wie Rasse, Nutzung und Gesundheitszustand. Wenn Sie wissen möchten, ab wann ein Altersvorsorgecheck für Ihr Tier sinnvoll ist, so sprechen Sie uns bitte einfach darauf an.

Ernährungsberatung

Gesundheit geht durch den Magen. Daher bieten wir Ihnen auf Wunsch eine individuelle Ernährungsberatung für Ihr Tier an.

Nutzen Sie unsere computergestützte Wachstumskontrolle für Junghunde ver­schiedener Rassen, um daraus die optimale Ernährung für die Wachstumsphase Ihres Hundes abzuleiten. Störungen im Knochenwachstum und spätere Ge­lenk­er­krankungen können so vorgebeugt werden.

Auch für ausgewachsene Hunde können wir entsprechend des Alters, der Größe und der Rasse Ihres Tieres ein passendes Ernährungskonzept erstellen. Gern überprüfen wir dabei mit modernsten Computerprogrammen, ob die derzeitige Ernährung Ihres Tieres bedarfsgerecht ist, ganz gleich ob sie auf Fertignahrung und/oder selbst zubereiteten Rationen basiert.

Nicht zuletzt können auch Übergewicht und Erkrankungen von Tieren mit einer Spezialnahrung therapeutisch begleitet werden. So lassen sich zum Beispiel die Folgen von Herz-, Leber-, Magen-, Darm- und Nierenstörungen in ihrer Heilung unterstützen. Das Leiden des Patienten kann gelindert, sein Wohlbefinden deutlich gefördert werden.

Sollten Sie eine Ernährungsberatung für Ihr Tier wünschen, so sprechen Sie uns gern an.

Nicht zuletzt sind die kommerziellen Diäten durch ihre jeweils optimierte Zu­sammensetzung geeignet, die verschiedensten Organerkrankungen positiv zu be­einflussen.

So verfügen wir über unterschiedlichste Diäten, die nach strenger Indikation zum Beispiel bei Nierenleiden, Harnsteinen, Magenerkrankungen, Leber- oder Herz­problematiken eingesetzt werden.

Übrigens: Auch alle verschreibungspflichitigen Diäten können, sofern ein Rezept vorhanden ist, bequem per Internet direkt nach Hause bestellt werden.

Sprechen Sie uns einfach an.

Erbkrankheiten

Verschiedene Hunde- und Katzenrassen sowie Mischlinge daraus leiden vermehrt unter bestimmten Erberkrankungen. Hier ist es sinnvoll, bereits beim Jungtier einen entsprechenden Gesundheitscheck durchzuführen. Denn nur so können eventuelle Erbkrankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das Leiden kann so häufig gelindert und in seinem Fortschreiten gehindert werden.

Unsere Klinik ist anerkannt zertifiziert für die Untersuchung von Erbkrankheiten wie z.B.:

Wenn Sie wissen möchten, ob auch Ihr Tier einer Rasse angehört oder von einer Rasse abstammt, die vermehrt unter bestimmten Erbkrankheiten leidet, so sprechen Sie uns bitte darauf an. Gern besprechen wir mit Ihnen, welche Untersuchungen auf Erbkrankheiten bei Ihrem Tier sinnvoll sind. Weitere Informationen siehe auch Kapitel Züchterbetreuung.

Labor

Unsere Arbeit erfordert häufig schnelles Handeln. Daher verfügt unsere Klinik über ein eigenes, modernes Labor, in dem u.a. Blut-, Kot- und Gewebeproben unserer Patienten umgehend untersucht werden können. So stehen uns Laborergebnisse aus z. B. Bakteriologie und Zytologie rasch zur Verfügung und können direkt von dem jeweils behandelnden Tierarzt ausgewertet werden. Ihr Tier erhält damit so schnell wie möglich die optimale Behandlung, ohne dass seine Krankheit weiter verschleppt wird oder aber eine akute Gefahr entsteht.

Sind außergewöhnliche Laboruntersuchungen notwendig, so arbeiten wir in enger Kooperation mit anerkannten Speziallaboratorien.

Intensive Züchterbetreuung

Präzise Bestimmung von Deckzeit und Geburtstermin

Für Züchter bietet unser Tiergesundheitszentrum eine komplette Betreuung, wobei wir gern im Team eng mit Ihrem Haustierarzt zusammenarbeiten.

Zu unseren Leistungen in der Betreuung von Zuchttieren gehören u.a.:

  • Gynäkologische Untersuchung der Zuchthündin
  • Deckzeitbestimmung
  • Künstliche Besamung
  • Trächtigkeitsdiagnose mit Ultraschall
  • Geburt Kaiserschnitte (Hund und Katze)
  • Neugeborenenversorgung
  • Andrologische Untersuchung des Zuchtrüden

Ferner ist unsere Klinik anerkannt zertifiziert für die Untersuchung von Erbkrankheiten:

Weitere Informationen siehe auch Kapitel Gynäkologie und Erbkrankheiten.

Hundezucht

mini Vidas Progesteron

Hundezucht Tierarzt

Präzise Bestimmung von Deckzeit und Geburtstermin - für eine erfolgreiche und schonende Hundezucht – jetzt im Tiergesundheitszentrum Grußendorf in Bramsche. Unsere qualifizierten Tierärzte bieten Züchtern einen 7 Tage Service. Termine können kurzfristig unter 05461-94100 vereinbart werden. Der mini Vidas Progesterontest bringt viele Vorteile für eine erfolgreiche Hundezucht!

Vorteile der Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron

  • Sichere und zuverlässige Ovulationsdiagnostik bei der Hündin
  • Einfache Probenahme denn nur 200 µl Blut sind ausreichend
  • Schnelles Ergebnis in nur 45 Minuten mit dem mini Vidas Progesteron
  • Exakte Bestimmung des Progesteron Wertes
  • Schonend, da unnötige Deckversuche entfallen
  • Hohe Sensitivität durch genaue Unterscheidung der prä-/postovulatorischen Phase
  • möglichst stressfreie Fortpflanzung bei Ihren Hunden

BITTE BEACHTEN:
Planen Sie für die Untersuchung bitte ca. 90 Min ein. Die 90 Min beinhalten die Aufwärmzeit des Testgerätes, Blutentnahme und Bearbeitung der Probe.

Wie funktioniert die Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron?

Die erste Untersuchung sollte in den ersten Tagen der Läufigkeit erfolgen.

Am besten 3 – 5 Tage nach Beginn der Läufigkeitsblutung. Stimmen Sie weitere Termine für eine Blutprobenentnahme mit ihrem Tierarzt ab, beginnend etwa zwischen Tag 7 und Tag 10 nach Beginn der Läufigkeit In der Regel sind 1- 3 Blutprobenentnahmen notwendig.

Die Blutprobenentnahme erfolgt im Abstand von 2 bis 4 Tagen bis ein entsprechender Wert mit dem Vidas Progesteron vorliegt.

Ergebnisse erhalten Sie schon am Tag der Entnahme. Dauer der Testdurchführung im Vidas Progesteron – nur 45 Minuten !

Professinelle Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron

Was kann mini Vidas Progesteron?

  • Die Ovulation der Hündin voraussagen
  • Drei Tage bestimmen, in denen das Deckverhalten seinen
  • Maximalwert erreichen wird Maximale Aussagekraft auch bei Hündinnen mit Zyklusabweichungen

Was kann mini Vidas Progesteron nicht?

  • Einen erfolgreichen Natursprung garantieren
  • Zu irgend einem Zeitpunkt der Läufigkeit durch eine einmalige Untersuchung den Zyklusverlauf klar beschreiben.

HSB-Blendivet® Deckzeitbestimmung

HSB Blendivet - weitere Informationen:

Weitere Partner der HSB Blendivet Deckzeitbestimmung

HSB Blendivet Hundesamenbank

HSB Blendivet Deckzeitbestimmung ist ein Zusammenschluss von Tierärztinnen und Tierärzten, der für die Deckzeitbestimmung einen 7-Tages Service für Hundezüchter bietet.

Die an HSB Blendivet angeschlossenen Tierärztinnen und Tierärzte arbeiten nach einer einheitlichen Methode (HSB-Blendivet Deckzeitbestimmung), die eine der sichersten und zuverlässigsten Ovulationsdiagnostiken bei Hündinnen ist. Die kontinuierliche, feedbackgesteuerte Selbstkontrolle der Ergebnisse sichert langfristig konstante Qualität auf höchstem Niveau.

Ziel der HSB Blendivet Deckzeitbestimmung ist, dass die Fortpflanzung bei Ihren Hunden für alle Beteiligen möglichst stressfreie verläuft - stressfrei für Hund und Mensch!

Deckzeitbestimmung nur für Neuzüchter?

Deckzeitbestimmung Hund

Die Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron ist nicht nur für Neuzüchter ohne große Vorkenntnisse. Auch erfahrene Züchter gehen mit dieser Methode den sicheren Weg. Besonders in kritischen Fällen ist die Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron eine gute Absicherung.

Erzielen Sie bessere Ergebnisse und terminieren Sie Deckakte präziser. Dies kann bei weiten Anfahrten zum Deckrüden auch Kosten sparen. Die Deckzeitbestimmung mit dem mini Vidas Progesteron gibt den Züchtern je nach Erfahrung – Sicherheit und sorgt so für eine stressfreie Situation für Mensch und Hund.

Künstliche Besamung beim Hund

Die künstliche Besamung wird bei vielen Tierarten als züchterische Mittel eingesetzt. Besonders in der Rinderzucht wurden hier beachtliche Erfolge geliefert. Deckinfektionen wurden erfolgreich zurückgedrängt. Durch die Zuchtwertschätzung und optimierte Fütterung und Haltung wurden außergewöhnliche Zuchtfortschritte bei der Milchleistung und Fleischleistung erreicht. 

Aber nun zum Hund – hier steht die künstliche Besamung noch unter Vorbehalt. Obwohl eine künstliche Besamung auch für unsere Hunde viele Vorteile bietet.

  • Schutz des Deckrüden und auch der Hündin vor Infektionen 
  • Schutz vor Verletzungen an den Genitalien
  • Schutz vor Bissverletzungen
  • Antipathien eines Rüden oder einer Hündin verhindern nicht den Zuchterfolg
  • Transport von Sperma wird möglich – das spart zeitraubende Fahrten
  • Gynäkologische Untersuchung vor/während der künstlichen Besamung lässt Krankheiten erkennen (besonders Scheidenveränderungen)

Frischsamenübertragung transzervikal

Künstliche Befruchtung Hund

Es gibt verschiedene Arten der künstlichen Besamung beim Hund. Die Frischsamenübertragung, die Übertragung von gekühlten Samen oder Tiefgefriersamen. 

Im Tiergesundheitszentrum Grußendorf bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:

  • Frischsamenübertragung transzervikal (durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter. Siehe auch Foto)

Die Frischsamenübertragung

Bei der Übertragung von Frischsamen wird der Samen dem Rüden in Anwesenheit der Hündin entnommen. Nach einer kurzen Untersuchung der Spermien werden diese meist ohne Zusatz von Samenverdünner auf die Hündin übertragen. Der beste Zeitraum liegt hier bei 1 - 4 Tagen nach dem Eisprung. Eine Bestimmung des idealen Deckzeitpunktes wird mit dem mini Vidas Progesteron durchgeführt. Die Samenübertragung findet mittels Endoskop und Katheter statt. Dieser Vorgang wird am Monitor kontrolliert. Durch den Katheter werden die Samen in die Gebärmutter gelegt. Von dort aus müssen die Samenzellen nur in die Eileiterampulle wandern, wo sie dann idealer Weise die befruchtungsfähigen Eizellen vorfinden und so eine Befruchtung stattfinden kann.

Bildgebende Diagnostik

Die Bildgebende Diagnostik ist ein Oberbegriff in der Medizin und umfasst alle apparative Untersuchungsmethoden die Bilddaten von Organen oder Strukturen des Patienten liefern. Die Bildgebende Diagnostik liefert und bei Untersuchungen wertvolle Daten über den Gesundheitszustand. Die Einzelnen Geräte aus dem Tiergesundheitszentrum Grußendorf werden hier kurz erklärt.

Digitales Röntgen

Digitales Röntgen ist nicht gleich digitales Röntgen. Denn nur bestimmte Techniken erfolgen nach dem Dicom-Standard, was bedeutet, dass die Röntgenaufnahmen dokumentenecht sind. Sie können also nicht nachträglich verändert werden und sind damit juristisch anerkannt. Diesen Standard bietet Ihnen unsere Klinik.

Der Vorteil für Ihr Tier ist, dass die Strahlenbelastung beim digitalen Röntgen geringer ist. So lassen sich z. B. digitale Röntgenbilder so optimieren, dass Gewebe verschiedener Strukturen wie Weichteile und Knochen mit einer einzigen Aufnahme sichtbar gemacht werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Entwicklungszeit benötigt wird. Die Bilder können also sofort von dem behandelnden Tierarzt im Computer bewertet werden. Sollte aufgrund des Befundes eine weitere Aufnahme erforderlich sein, so kann diese direkt angefertigt werden, der Patient muss später nicht erneut für das Röntgen vorbereitet werden.

Werden Sie für Röntgenaufnahmen von Ihrem Haustierarzt an uns überwiesen, so bietet das digitale Röntgen optimale Voraussetzungen. Ihr Haustierarzt erhält die Röntgenbilder in Form digitaler Daten auf CD-Rom oder per E-Mail, gleichzeitig verbleiben die Daten in unserer Klinik. Fragen können so telefonisch geklärt, der Befund gemeinsam diskutiert werden. 

Digitales Zahnröntgen

Zusätzlich steht uns ein Röntgengerät zum digitalen Zahnröntgen zur Verfügung. Zahnröntgen ist ein wichtiges Diagnoseverfahren, das eine frühzeitige Erkennung von Zahn- und Gewebeschäden ermöglicht.

Viele Zahn- und Gewebeschäden im Maul beginnen im Verborgenen. Besonders die Zahnzwischenräume und jene Bereiche der Zähne und des Knochens, die vom Zahnfleisch bedeckt sind, können von blossem Auge nur ungenügend beurteilt werden. Röntgenaufnahmen helfen dem Tierarzt, vorhandene Schäden rechtzeitig zu entdecken: Dies gilt für Karies und Parodontitis ebenso wie für Wurzelinfektionen, Ursachen für Abszesse und Zysten.

Mit einem Zahnröntgengerät sind zielgenaue Röntgenaufnahmen direkt vom betroffenen Zahn möglich.

Fluoroskopie

Durchleuchtung (Fluroskopie) ist die kontinuierliche Betrachtung von Vorgängen im tierischen Körper mittels Röntgenstrahlung. Die Methode der Durchleuchtung ermöglicht fortlaufende Röntgenbilder auf einem Monitor. Durchleuchtung wird im Tiergesundheitszentrum Grußendorf speziell bei Operationen eingesetzt. Mit Hilfe der Durchleuchtung können komplizierte Knochenbrüche gerichtet werden oder Sonden exakt an ihrem Platz angebracht werden. Auch Fremdkörperoperationen könne so unter ständiger Überwachung durchgeführt werden.

Für die Durchleuchtung steht in der Tierklinik ein moderner C-Bogen (Siemens) zur Verfügung.

Computertomographie

Der Computertomograph (kurz CT) kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere Untersuchungstechniken wie Röntgen oder Ultraschall an ihre Grenzen stoßen. Denn mit dem CT lassen sich Körperregionen eines Tieres sichtbar machen, die mit anderen Techniken nur sehr schwer oder gar nicht beurteilt werden können, z.B. Gehirn, Bandscheiben oder Rückenmarkskanal.

Der CT erlaubt ein sehr feines und exaktes Arbeiten, da Organe und Gelenke in verschiedenen Ebenen und in 3-D-Animation dargestellt werden können. Kombiniert mit der Gabe von Kontrastmitteln können sämtliche Gewebe im Körper dargestellt werden, wobei zwischen intaktem und verändertem Gewebe unterschieden werden kann. Vielen unserer Patienten konnte nur geholfen werden, weil der CT ans Tageslicht gebracht hat, wo die Wurzel des Übels lag.

Wird Ihr Tier für Aufnahmen im Computertomograph von Ihrem Haustierarzt an uns überwiesen, so erhält dieser die Ergebnisse der Untersuchung in Form digitaler Daten auf CD-Rom oder per E-Mail. Gleichzeitig verbleiben die Daten Ihres Tieres in unserer Klinik, so dass Fragen telefonisch geklärt und der Befund gemeinsam diskutiert werden kann.

Magnetresonanztomographie

Mit dem MRT 1.0T Intera der Firma Philips steht im Tiergesundheitszentrum Grußendorf jetzt eines der modernsten diagnostischen Untersuchungsverfahren zur Verfügung.

Elektromagnetische Signale und Magnetfelder dienen zur Bildgebung. Bei einer MRT Untersuchung werden keine ionisierenden Strahlungen, wie bei Röntgen hervorgerufen. In der MRT kann man komplette Körperquerschnitte weitgehend luft- und überlagerungsfrei darstellen. Mit der MRT kann man auch besonders gut Querschnitte von Gelenken, wie Kniegelenk oder Ellenbogengelenk darstellen.

MRT Untersuchungen müssen unter Narkose durchgeführt werden, da das zu untersuchende Tier für die Zeit ruhig liegen muss. Für die Narkoseüberwachung steht uns ein Narkosegerät mit Monitoring (EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung) zur Verfügung um das Narkoserisiko möglichst gering zu halten.

Ultraschalluntersuchungen

Der Ultraschall ist eine schmerzfreie und nebenwirkungsfreie Untersuchungsmethode, mit der innere Organe wie Herz, Leber oder Nieren hervorragend untersucht werden können und die Durchblutung aller Gewebestrukturen erkennbar wird. Die Ursachen eventueller Erkrankungen können so sehr genau festgestellt werden, was eine gezielte und erfolgreiche Behandlung ermöglicht. So lassen sich z. B. bei einer Ultraschalluntersuchung des Herzens die Funktion des Herzmuskels genau überprüfen und die Herzklappen exakt ausmessen.

In unserer Klinik wird der Ultraschall nicht nur zur Untersuchung, sondern auch in der Behandlung eingesetzt. So zum Beispiel, wenn wir unter Ultraschallkontrolle Gewebeproben aus Tumoren, Leber oder Nieren entnehmen. In unserer Klinik stehen vier Geräte zur Verfügung: So lassen sich insbesondere in der Herzdiagnostik Erkrankungen der Klappen sowie der Muskulatur schon in sehr frühen Stadien sicher erkennen.

Übrigens: Unser Ultraschall verfügt sowohl über einen kontinuierlichen als auch über einen gepulsten Doppler sowie Farb- und Gewebedoppler.

Endoskopie

Bei der Endoskopie wird eine kleine Kamera in die Lunge, den Magen, den Darm, das Ohr, die Harnblase oder in Gelenke eingeführt. Auf einem angeschlossenen Monitor wird die Aufnahme aus dem Inneren des Körpers sichtbar. Dies ermöglicht eine sehr genaue Bewertung der jeweiligen Organe und Gelenke.

Gleichzeitig können mit dem Endoskop auch Gewebeproben aus den jeweiligen Regionen entnommen werden, z.B. aus Tumoren, dem Darm, der Lunge, Niere oder Leber.

Auch Fremdkörper, die sich in Speiseröhre, Magen oder Lunge „verirrt“ haben, wie z.B. Bälle, Stöckchen, Knochenteile oder Pflanzenpartikel, können vielfach mit dem Endoskop entfernt werden. Dem Patienten bleibt damit eine aufwändige Operation in tiefer Narkose erspart.

Sogar die Kastration der Hündin wird bei uns – wenn der Besitzer es wünscht – mit dem Endoskop vorgenommen. Man nennt diese Operationsmethode minimalinvasiv, da kein großer Bauchschnitt gemacht werden muss.

Auch Knochenabsplitterungen im Gelenk können mit dem Endoskop begutachtet und bei Bedarf entfernt werden. Eine aufwändige Operation, bei der das Gelenk eröffnet werden muss, lässt sich so vermeiden.

Ferner nutzen wir die Endoskopie bei der Behandlung der Inkontinenz, sprich des Harnträufelns. Denn mit dem Endoskop ist es möglich, Kollagen in die Harnröhre eines Tieres einzubringen, so dass der Patient nicht mehr unkontrolliert Wasser lassen kann.

Auch Brustkorboperationen wie zum Biespiel die Eröffnung des Herzbeutels bei der Herztemponade können können minimalinvasiv durchgeführt werden.

Physiotherapie

Die Physiotherapie gehört in der Humanmedizin bereits seit langem zum festen Behandlungsspektrum des Gesundheitswesens. Physiotherapeutische Maßnahmen dienen der Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit.

Dies geschieht in erster Linie durch die manuellen Fertigkeiten des Therapeuten und durch den Einsatz physikalischer Mittel wie Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität. Der Begriff Physiotherapie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern "Physis" (Natur) und "Therapeia" (Behandlung, Dienstleistung).

Physiotherapeutische Maßnahmen dienen auch in der Tiermedizin zur Erhaltung der Beweglichkeit, Gesundheit und Lebensfreude. Gleiches gilt für die Rehabilitation nach Operationen oder ganz einfach sportbegleitend.

Wenn auch im Hundesportbereich und bei Arbeitshunden hat sich die Begleitung der Tierphysiotherapie bewährt.

Im Sinne einer integrativen Tiermedizin haben wir die Tierphysiotherapie als sanfte und wirkungsvolle Ergänzung zu veterinärmedizinischen Behandlungen fest in das Dienstleistungsspektrum unseres Tiergesundheitszentrums integriert.

Zur effektiven Behandlung ist die enge Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Tierphysiotherapeut erforderlich.

Wir bieten Ihnen fundiertes tiermedizinisches Know-how, umfassende diagnostische Möglichkeiten und physiotherapeutische Maßnahmen aus einer Hand und unter einem Dach. Das spart Zeit, Fahrtwege und Kosten.

  • Rehabilitation nach orthopädischen Operationen
  • Erkrankungen und Schädigungen des Nervensystems
  • Gesunderhaltung von alten Tieren durch Bewegungserhaltung
  • lösen schmerzhafter Muskelverspannungen
  • Rückenbeschwerden ausgelöst durch Spondylosen oder bei Problemen an den Bandscheiben Diskopathie (Bandscheibenschaden)
  • Bei Arthrosen in Gelenken und Wirbelsäule
  • Traumata und Verletzungen z.B. nach Unfällen

Ein wichtige Rolle spielt aber auch Gewicht und Ernährung. Übergewichtige Tiere haben deutlich mehr Probleme mit dem Bewegungsapparat. Deshalb bieten wir Ihnen im Tiergesundheitszentrum auch spezielle Ernährungsberatungen für ihr Tier an. 

Im Allgemeinen können Krankheiten, Verletzungen, Operationen u.v.m. zu Störungen in den Bewegungsabläufen führen.

Zudem können insbesondere bei Hunden mangelnde Auslaufmöglichkeiten, hohes Alter oder intensiver Hundesport eine physiotherapeutische Behandlung des Bewegungsapparates erforderlich machen. Zum Bewegungsapparat gehören Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder. In der Rehabilitationsphase können tierphysiotherapeutische Maßnahmen den Heilungsprozess gezielt unterstützen bzw. beschleunigen. 

Unter dem Begriff Physiotherapie ist die allgemeine Anregung bzw. gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen zu verstehen. Die physikalischen und naturgegebenen Mittel, die im Rahmen der Behandlung eingesetzt werden können, sind z. B. Wasser (Hydrotherapie), Wärme und Kälte (Thermotherapie) sowie Licht (Lichttherapie). Die klassischen Massagen, Krankengymnastik und Elektrizität (Elektrotherapie) gehören ebenfalls zum Behandlungsspektrum. Die Tierphysiotherapie gehört zu den alternativen und ergänzenden Therapieformen und erweitert das Therapiespektrum bei der Behandlung kranker Tiere.

Im Ergebnis fördert die Tierphysiotherapie die Beweglichkeit und unterstützt die Heilung, löst Verspannungen und beugt vorzeitigem Verschleiß vor. Zudem fördert sie die Körperwahrnehmung, die Balance und Trittsicherheit sowie das Wohlbefinden. Die Maßnahmen der Tierphysiotherapie sind im Allgemeinen entspannend und schmerzfrei für das Tier. 

Erfahrungsgemäß empfinden die behandelten Tiere die Anwendungen schon nach kurzer Zeit als sehr angenehm und entspannend.

Vorteile

Zusammenfassend können die Vorteile der Tierphysiotherapie folgendermaßen dargestellt werden:

  • Arbeiten im schmerzfreien Bereich
  • Beschleunigung der Genesung
  • Verbesserung der Muskel-, Nerven- und Gelenkfunktionen
  • Reduzierung des Arzneimittelbedarfs (Schmerzmittel, entzündungshemmende Mittel, Steroide, etc.)
  • Verbesserung des Wohlbefindens und der Lebensqualität.

Ausstattung der Tierphysiotherapie

Für Tiere im fortgeschrittenen Alter, Patienten mit orthopädischen Problemen sowie Vierbeiner, die ihren Bewegungsapparat nach Operationen im Rahmen unserer "Rehafitness" aufbauend trainieren müssen, bieten wir eine spezielle Physiotherapie an. Unsere Tierphysiotherapeutinnen behandeln in einem angenehmen und ruhigem Ambiente in dem sich Mensch und Tier sofort wohlfühlen.

Unverzichtbar sind bei Massagen und Gymnastikübungen die „goldenen Hände“ unserer Tierphysiotherapeutinnen die in Absprache mit unseren Tierärzten ideale Bewegungskonzepte und entsprechende Trainingspläne erarbeiten.

Zur effektiven Behandlung unserer vierbeinigen Patienten verfügen wir über eine umfangreiche apparative Ausstattung, die wir im Rahmen der Schmerzlinderung und beim Muskelaufbau einsetzen:

  • Unterwasserlaufband
  • Matrix Rhythmus Therpie
  • Interferenzstrom
  • Magnetfeldtherapie
  • Wackelbrett
  • Cavaletti
  • Therapeutischem Ultraschall

Unterwasser Laufband

Warum Unterwasser Laufband und wofür ist das Training auf dem Unterwasserlaufband gut? 

Bewährt hat sich die Hydrotherapie (Wassertherapie) besonders bei der post-operativen Behandlung nach orthopädischen Eingriffen oder Gelenk- und Rückenmarkserkrankungen.Durch die Arbeit im Wasser verringert sich das Eigengewicht des Tieres um bis zu 90%. Dadurch werden die Gelenke nicht so stark belastet und der "Patient" kann leichter zu aktiver Bewegung ermuntert werden. Somit kann gezieltes Training zum Wiederaufbau des geschwächten Muskelapparates erfolgen. Hierzu bietet unser Team der Pysiotherapie individuelle Übungsprogramme an. 

Durch die Wassertherapie können sich sogar Rekonvaleszenzzeiten verkürzen. Somit ist die Arbeit mit dem Unterwasserlaufband auch ideal als Nachsorge und Aufbautraining nach Operationen geeignet. Nicht nur der Muskelaufbau wird bei der Arbeit mit dem Unterwasserlaufband angesprochen. Für viele Hunde ist es Bewegungtherapie und auch Kreislauftraining. Daher ist das Unterwasserlaufband auch ideal als Trainingsgerät für Leistungshunde aus dem Diensthundewesen oder auch Hundesport. 

Und möchten Sie ihrem Hund mal etwas gutes tun? Dann vereinbaren Sie einen Termin zum Doggy Pump. Übrigens auch für adipöse Hunde gut geeignet, da übergewichtige Tiere im Wasser leichter trainieren können und durch den Wiederstand des Wassers wie beim menschlichem Aqua Jogging Fett verbrannt wird.